Schloss Hohenschwangau

Das Schloß Hohenschwangau wiedererrichtet von 1832 bis 1838 durch Kronprinz Max von Bayern, Vater von Ludwig II. und später König Maximilian II. von Bayern. Als Architekten verpflichtete der Kronprinz die Gebrüder Quaglio.

Während Ludwig II. als König schliesslich nach München zog, nahm seine Mutter, Marie von Bayern, Residenz auf Schloss Hohenschwangau. Sie blieb auch nach dem Selbstmord ihres Sohnes hier und lebte noch drei Jahre, ehe sie starb. In der folgenden Zeit wurde die Anlage nur sporadisch genutzt. Erst im Jahr 1941 zog wieder ein Mitglied der ehemals königlichen Familie auf Schloss Hohenschwangau ein. Der Grund dafür war profan: Der sogenannte Prinzenerlass, der regelte, dass Prinzen nicht Mitglied der Wehrmacht werden durften, sorgte für ein überraschendes Ausscheiden des Prinzen aus der deutschen Armee. Er zog sich danach nach Schloss Hohenschwangau zurück. Mittlerweile befindet sich das Schloss Hohenschwangau nicht mehr im Besitz der Familie, sondern gehört dem sogenannten Wittelsbacher Ausgleichsfonds.

Um den Erhalt von Schloss Hohenschwangau finanzieren zu können, wurde in der Anlage unter anderem ein Museum eingerichtet, das neben der beeindruckenden Einrichtung des Schlosses auch Besitztümer der Wittelsbacher ausstellte.


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